Unter Aktuelles & Termine informieren wir Sie über interessante Neuigkeiten und Veranstaltungen zu den Bereichen Stoma, Kontinenz und Wunde.
Am 07. Juni 2011 fand der Stoma-Informationstag der PubliCare GmbH mit Unterstützung von verschiedenen Produkteherstellern in Erding bei München statt.
Rund 60 Teilnehmer fanden sich zu informativen Vorträgen zu Themen wie Ernährung, Hautirritationen und Krankenkassenleistungen im Hotel Henry ein. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Pause für ein nettes Beisammensein und den Erfahrungsaustausch im schönen hoteleigenen Garten genutzt. Parallel gab es die Möglichkeit, sich direkt vor Ort bei den ausstellenden führenden Herstellern wie Convatec, Dansac, Cololast und Hollister über neue Produkte zu informieren; dies wurde von den Besuchern gern und rege genutzt.
Vor dem Veranstaltungsende konnte Sybille Jaud, Teamleiterin der PubliCare GmbH in Bayern-Süd, das Feedback der Besucher schon aufnehmen, dass sie gerne im nächsten Jahr wiederkommen möchten…


Unter dem Titel: „Kontroversen rund ums Stoma“ hat im Hotel „Öschberghof“ in Donaueschingen am Freitag, den 15.04.2011, der 3. Stomakongress, veranstaltet von der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie, stattgefunden. Die Organisatoren der Veranstaltung, Herr Prof. Dr. Dr. h.c. N. Runkel, Leiter der Klinik, Frau M. Birk aus dem Wund- und Stomazentrum der Klinik und Herr K. Kern als Landesvorsitzender des Landesverbandes Baden-Württemberg der Deutschen ILCO e.V. haben es erneut geschafft, ein vielseitiges Programm rund ums Stoma zusammen zu stellen.
Der Vorsitzende der Fachgesellschaft Stoma, Kontinenz und Wunde e.V., Herr Werner Droste, präsentierte als erster Redner der Veranstaltung den Teilnehmern eine Übersicht über die aktuelle Situation der Fachgesellschaft der Pflegefachkräfte. Nach der Zusammenführung zweier Vereine unter einem neuen, gemeinsamen Dach ist die neue Fachgesellschaft nun natürlich aufgefordert, den Mitgliedern auch inhaltlich deutliche Ziele und Perspektiven aufzuzeigen. Insbesondere wurden die anstehenden Projekte, Pläne und Maßnahmen vorgestellt und erläutert. Die Bundesgeschäftsstelle der Deutschen ILCO e.V., vertreten durch Frau Maria Hass als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Sozialpolitik und Mitglied der Geschäftsführung, konnte als anschließende Referentin den Anwesenden eine sehr gute Übersicht über die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen zertifizierten Darmkrebszentren und der Selbsthilfeorganisation der Deutschen ILCO e.V. vorstellen. In ihrem Beitrag wurden sehr anschaulich das Ausmaß des Engagements, aber auch Möglichkeiten und Grenzen der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Selbsthilfeorganisation und die Bedeutung dieses psychosozialen Beratungsangebotes für die Rehabilitation der Stomabetroffenen aufgezeigt.
Nach diesen einleitenden Beiträgen referierten nachfolgend zwei Spezialisten aus dem Fachbereich der Urologie. Zunächst stellte Herr Prof. Dr. Ulrich Humke, Ärztlicher Direktor und Leiter der Urologischen Klinik am Katharinenhospital Stuttgart, die Vielfalt der operativen Möglichkeiten zur Herstellung sogenannter „inkontinenter Harnableitungen“ vor. Das Für und Wieder dieser unterschiedlichen Eingriffe wurde durch Herrn Prof. Dr. Humke auch mit Blick auf die jeweiligen individuellen Auswirkungen für die Betroffenen dargestellt, ebenso wie die Notwendigkeit der qualifizierten Beratung, Schulung und Anleitung der Betroffenen durch weitergebildete Pflegeexperten. Der folgende Beitrag von Herrn Prof. Dr. med. Alexander Lampel, dem Direktor der Klinik Urologie und Kinderurologie am Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, stellte den Teilnehmern des Kongresses die aktuellen Möglichkeiten zur Herstellung von „kontinenten Harnableitungen“ vor. In diesem Beitrag wurde auch über die unverzichtbare Notwendigkeit zur aktiven Unterstützung des Betroffenen an seiner Krankheitsbewältigung und Rehabilitation berichtet. Die Mitarbeit der Betroffenen und die anhaltende, dauerhafte und nachhaltige Eigenbeteiligung des Patienten am Heilungsprozess waren Bestandteil des Beitrages von Frau Prof. Dr. med. Daniela Schultz-Lampel, Direktorin des Kontinenzzentrums Südwest am Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen.
Frau Prof. Dr. Schultz-Lampel berichtete über die Methoden und Variationen der Techniken des Beckenbodentrainings unter Einbeziehung moderner Möglichkeiten. Einerseits stellte sie die wissenschaftlichen Grundlagen zu den einzelnen Methoden und deren medizinischer Evidenz dar und andererseits schaffte es Frau Prof. Dr. Schultz-Lampel aber auch, den individuellen Nutzen für die Anwender und die Notwendigkeit zur nachhaltigen Anwendung des Beckenbodentrainings durch die Betroffenen deutlich zu machen. Die nächsten drei Referenten stellten die unterschiedlichen Behandlungsmethoden bei vorliegendem Rektumkarzinom in sehr intensiven Beiträgen vor.
Zu Beginn stellte Herr Prof. Dr. med. Stefan Benz, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie an den Kreiskliniken Nagold, Klinikverbund Südwest die Möglichkeit der Funktionsstörung nach Rektumresektion vor. Eine anschauliche Präsentation der Ursachen für Funktionsstörungen aufgrund der anatomischen Gegebenheiten und des notwendigen operativen Vorgehens war das Resultat. Insbesondere die individuellen Auswirkungen auf die Lebensqualität der behandelten Menschen waren ein zentrales Thema in diesem Beitrag. Der Referent fand hier auch sehr deutliche Worte zu Ergebnissen und deren Qualität in der Behandlungsvielfalt.
Nachfolgend berichtete Herr Prof. Dr. med. Ekkehard Jehle, Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie am Krankenhaus St. Elisabeth in Ravensburg unter der Thematik: „Beurteilung der Sphinkterleistung vor Stomarückverlagerung“. Sein Vortragsthema stellte er jedoch gleich dahingehend um, dass er die Leistungsfähigkeit des Schließmuskelsystems der Patienten schon weit vor der Stomarückverlagerung geprüft wissen möchte. Somit änderte er gleich einleitend die Überschrift seines Referates wie folgt um in: „Beurteilung der Sphinkterleistung vor Stomaanlage“.
„Amputation oder tiefe Anastomose“ lautete die Überschrift für den dritten Vortragenden in diesem Themenblock. Herr Priv. Doz. Dr. med. Uwe Pohlen, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Klinikum Offenburg stellte den in seinem Fachbeitrag Anwesenden die tragenden Gründe für diese Entscheidungsfrage in der Therapieplanung für Patienten mit einem Rektumkarzinom dar. So wurde den Anwesenden sehr deutlich, aufgrund welcher Kriterien diese Frage im Einzelfall entschieden wird. Einen Zwischenstand zu Ergebnissen der „Prospektiven Beobachtungsstudie zum zeitlichen Verlauf der Lebensqualität mit protektivem Stoma und nach Rückverlagerung bei Patienten mit Rektumkarzinom-OP“ gab zum Abschluß dieser Fortbildungsveranstaltung Herr Prof. Dr. med. Peter Kienle, Ltd. Oberarzt der Chirurgischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim den Teilnehmern bekannt.
Die anstehende Veröffentlichung der Auswertung der Ergebnisse dieser Studien nach dem endgültigen Abschluß aller Maßnahmen im Laufe diesen Jahres wird unter den Fachleuten so manche Diskussion auslösen. Prof. Dr. med. Norbert Runkel beendete diesen Fortbildungstag mit Worten des Dankes an die Teilnehmer und sprach dann allen Referentinnen und Referenten, der Leiterin des Wund- und Stomazentrums Frau Birk, den unterstützenden Herstellerfirmen und den vielen diesntbereiten Helferinnen und Helfern aus dem Klinikum seinen persönlichen Dank für die Unterstützung dieser Veranstaltung aus. Die nächste Fortbildungsveranstaltung in dieser Reihe ist für den 23.03.2012 geplant.
Mit einem gemeinsamen Abendessen und vielen Gelegenheiten zu intensiven Gesprächen zwischen Gästen, Referenten und Organisatoren endete dann eine sehr gelungene Veranstaltung.
WWD

Am 29. Juli 2010 führte PubliCare in der Alten Lohnhalle in Essen ein Fachpersonal-Workshop mit 14 Teilnehmern (aus dem St. Josef- und St. Elisabeth Hospital gGmbH – Kliniken der Ruhr-Universität und der Sauerlandklinik Hachen) durch. Frau Tanja Löhr aus der Neurourologischen Ambulanz des Neurologischen Rehazentrums Godeshöhe referierte über das Thema „Intermittierender Selbstkatheterismus bei MS“ und berichtete über eigene Erfahrungen aus diesem Bereich. Ebenso vermittelte sie den Teilnehmern Tipps und Kniffe aus dem Behandlungsalltag. Frau Britta Fußy von PubliCare referierte zu dem Thema Darmmanagement mit den Themenschwerpunkten: Formen der Stuhlinkontinenz, Therapeutische Maßnahmen und den Umgang z. B. mit dem PAI (Peristeen-System - Anale Irrigation) - und der Irrimatic-Pumpe. Anschließend wurden Workshops durchgeführt, bei denen die Teilnehmer selbst ausprobieren konnten, wie die verschiedenen Systeme funktionieren. Ebenso wurden Katheter verschiedener Hersteller vorgestellt und die Anwendung demonstriert. Auch Hilfsmittel, die das Katheterisieren erleichtern, wurden vorgestellt.
Frau Kerstin Stein und Frau Christa Warm von PubliCare vermittelten den Teilnehmern ihre Erfahrungen mit MS-Patienten im Bereich Darmmanagement. So konnte jeder Teilnehmer praxisnahe Informationen mitnehmen, die sie in ihrem Arbeitsalltag umsetzen können. Frau Everdiking von PubliCare leitete die Veranstaltung und stellte den Teilnehmern die Handlungsfelder von Homecareunternehmen wie PubliCare vor. Ein optimaler Ablauf dieser Prozesse in der Zusammenarbeit mit z. B. Pflegeinstituten sichert unseren Patienten eine hervorragende Betreuung und Versorgung – unser aller Ziel…

An dem vom ASBH und vom Arbeitskreis mobil im Rollstuhl veranstalteten Kontinenz-Wochenende vom 07.-09. Mai 2010 nahmen Kinder und Jugendliche im Alter von 8-15 Jahren mit ihren Eltern teil. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Herrn Percy Greube (Medical Service) und von den Kontinenz-Therapeutinnen Frau Birgit Gerken und Frau Irina Fritzler, sowie von Herrn Karsten Voigts (PubliCare GmbH). Herr Prof. Dr. med. Christian Lorenz, Klinikdirektor der Kinderchirurgie und Kinderurologie am Klinikum Bremen Mitte, referierte am Samstagvormittag über das Blasen- und Darmmanagement bei Spina Bifida. Er beantwortete während seines interessanten Vortrages viele Fragen und es gab die Gelegenheit, nach dem Vortrag Einzelgespräche mit Prof. Dr. Lorenz zu führen. Wir sagen heute noch einmal vielen Dank für sein Engagement.
Die Veranstaltung fand im Haus am Paschberg in Wulsbüttel bei Bremen statt. Hier konnten sich alle Teilnehmer in sehr freundlicher und familiärer Atmosphäre kennenlernen. Neben den wichtigen und interessanten Informationen, die die Teilnehmer erhielten, hatten alle Teilnehmer viel Spaß, es wurde zusammen gelacht, Tischfußball gespielt und die Abende wurden zusammen in geselliger Runde verbracht.
Die Urotherapeutinnen trainierten an allen Tagen mit den Kindern das Entleeren der Blase mit Hilfe von Einmalkathetern (ISK).
Alle Teilnehmer waren mit viel Spaß und Neugier bei der Sache, suchten die für sich idealen Katheter aus dem vorhandenen Musterbestand aus und übten, übten, übten... Und das werden sie auch weiter zu Hause tun; sie haben es versprochen! Nicht nur der ISK wurde geübt, sondern auch das Spülen des Darms. Alle waren richtig fleißig und jeder war am Sonntag bei der Abreise ein wenig müde, aber auch sehr zufrieden. Die Kinder haben toll mitgearbeitet! Es wurden neue Freundschaften geschlossen und ganz sicher werden Kinder, wie auch Eltern in Kontakt bleiben.

Wir, das PubliCare Team, freuen uns über den Erfolg und auf das nächste Kontinenz Wochenende. Es wird voraussichtlich am 2. Mai Wochenende 2011 stattfinden.
Am 20. März 2010 fand die Pflegetagung „Pflege bei Spina bifida - Haut und Sensibilität“ statt. Für Menschen mit Behinderung, Eltern und interessierte Fachpersonen. Pflege ist bei Spina bifida lebenslang notwendig und für die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Integration von großer Bedeutung. Die Haut verdient als größtes menschliches Organ besondere Beachtung. Die Tagung vermittelte Fachwissen auf hohem, aber verständlichem Niveau.
Tagungsort: Bonn, Andreas Hermes Akademie. Unter Fachlicher Leitung von Hr. Dr. Reinhold Cremer und Hr. Dr. Axel Heep München, gab es Vorträge zu den Themen; Perinatales Management, Narben- und Dekubitusmangement, Darmmanagement, Ernährung und Rehabilitation.
PubliCare war mit einem eigenen Stand vertreten und hat schwerpunktmäßig "KIM" vorgestellt, eine besondere Leitlinie im Bereich Spina Bifida für betroffene Kinder und deren Eltern.
KIM wurde von PubliCare mit Unterstützung von PD Dr. Reinold Cremer (Kinderklinik Amsterdamer Straße in Köln) entwickelt. KIM ist ein Informationsordner, der speziell für Kinder und Jugendliche entwickelt wurde. KIM enthält hilfreiche Tipps über die Krankheitsbilder und Platz für wichtige Unterlagen – z. B. Diagnosen und Therapien – somit sind alle wichtigen Unterlagen immer griffbereit und für die Kinder und Jugendlichen ein wichtiger Begleiter. Die Informationen sind verständlich und klar formuliert, so dass es Freude macht zu lesen und zu stöbern… Wie Sie KIM erhalten, erfahren Sie hier.
Für die kleinen Patienten hat PubliCare einen Malwettbewerb organisiert, der großen Anklang fand. Nicht nur die Kinder hatten Ihre Freude an daran, sondern auch unsere engagierten PubliCare-Mitarbeiter.